Mut-tut-gut 2017

In den Tagen vom 15. Februar bis zum 17. Februar 2017 hat an unserer Schule das Mut-tut-gut-Projekt stattgefunden. Hier übten die Kinder der Klasse 2 und 3 alles Mögliche zum Thema Mut und Selbstbehauptung.
Die Klassen waren jeweils in zwei kleinere Gruppen unterteilt und wurden von Trainerinnen der „emanzipatorischen Jugendarbeit“ geführt.
Die drei Tage wurden untergliedert in die Bereiche Ich, Du und Wir. So lernten wir am ersten Tag uns selbst und andere wahrzunehmen. Hier waren vor allem unsere fünf Sinne im Fokus, die wir spielerisch in unterschiedlichen Situationen einzusetzen lernten.  Auch haben wir unsere eigene „Seifenblase“ erkundet. Das ist der Raum, den jeder Mensch um sich hat und in den er nur die hineinlassen muss, die er will.

Am zweiten Tag stand dann unser Gegenüber im Mittelpunkt. Wir lernten, die Gefühle und dazugehörige Mimik anderer zu erkennen und zu verstehen. Dadurch sollte es den Kindern erleichtert werden, Situationen zu erkennen und einzuschätzen, noch ehe diese eskalieren.
Am dritten und letzten Tag haben wir uns schließlich mit verschiedenen Strategien befasst, die Kinder ergreifen können, wenn eine Situation unangenehm wird. Die drei Strategien, die uns aufgezeigt wurden, sind sehr effizient und dennoch simpel.

1. Stopp sagen. Was wir auch geübt haben, denn ein leises und schüchternes Stopp wird oft überhört.
2. Weglaufen. Hier ist nicht das in Panik versunkene Laufen um jeden Preis gemeint. Die Kinder sollten erkennen, wann es wichtig ist, wirklich schnell wegzulaufen und wann es reicht, einfach nur aus der Situation herauszugehen.
3. Hilfe holen. Oft bringen die beiden oben genannten Strategien nicht den gewünschten Erfolg. Dann braucht man die Hilfe der Anderen. Hier kann es aber auch gemeint sein, dass man für andere Hilfe holt. Gerade in der heutigen Zeit, in der es immer öfter „Weggucker“ gibt, eine sehr wichtige Kompetenz, die die Kinder trainieren konnten.

Als Fazit bleibt eigentlich nur noch zu sagen: Mut-tut-gut!

 

 

Was bedeutet Schulverbund?

Mit Wirkung zum Beginn des neuen Schuljahres 2016/17 bilden die KGS St. Antonius Wipperfürth und die KGS Wipperfeld den Städt. Kath. Grundschulverbund St. Antonius unter der Leitung der Rektorin Frau Helga Kohlgrüber. Aus zwei Schulen ist eine Schule entstanden mit zwei Standorten, einem Hauptstandort (KGS St. Antonius) und einem Teilstandort (KGS Wipperfeld). Nach § 83 Schulgesetz NRW hat ein neu gebildeter Grundschulverbund fünf Jahre Zeit, eine einheitliche Schulorganisation umzusetzen:

  • konzeptionell-pädagogische Zusammenführung (z. B. für die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler)
  • arbeitsstrukturelle Zusammenführung der Kollegien
  • Zusammenführung der Schüler- und Lehrerverwaltung
  • Zusammenführung der personellen Ressourcen durch Schulamt und Bezirksregierung
  • eine Schulleiterin, eine stellvertretende Schulleiterin


Es ist beabsichtigt, so viel Selbstständigkeit wie möglich und so viel einheitliche Organisation der beiden Schulen wie nötig zu gewährleisten, um die Identität beider Schulen zu erhalten.