Martinszug in Wipperfeld

Auch in diesem Jahr fand der traditionelle Martinszug des Kindergartens St. Clemens und der KGS Wipperfeld statt.
Am Abend des 09.November 2017 versammelten sich erwartungsfrohe Kinder mit Eltern, Geschwistern und teilweise auch mit Großeltern in der Wipperfelder Kirche St. Clemens, um sich dort bei einem Wortgottesdienst - geleitet von Herrn Diakon Dieudonne - auf den Martinsabend einzustimmen. Stolz präsentierten sie in der verdunkelten Kirche ihre gebastelten Laternen, bevor diese gesegnet wurden. Musikalisch festlich begleitet wurde der Wortgottesdienst sowie der anschließende Martinszug vom Musikverein Wipperfeld.

Von Sankt Martin angeführt bewegte sich der Zug durch die Straßen des Dorfes, vorbei an stimmungsvoll illuminierten Häusern und endete schließlich am Martinsfeuer auf der Wiese am Schulhof. Dort gruppierten sich die Zugteilnehmer im Kreis ums Feuer, sangen mit Unterstützung des Musikvereins nochmal die traditionellen Martinslieder und genossen noch eine Weile das schöne Bild.

In den Klassenräumen konnten die Kinder nun endlich ihre  Weckmänner in Empfang nehmen und sie sich schmecken lassen.
Währenddessen fand auf dem Schulhof durch Vertreter der Schulpflegschaft und des Fördervereins ein reger Verkauf von Weckmännern und heißen Getränken an die übrigen Besucher des Martinszuges statt. Bei so guter Verpflegung und netten Gesprächen klang der diesjährige Martinszug aus.

 

 

Was bedeutet Schulverbund?

Mit Wirkung zum Beginn des neuen Schuljahres 2016/17 bilden die KGS St. Antonius Wipperfürth und die KGS Wipperfeld den Städt. Kath. Grundschulverbund St. Antonius unter der Leitung der Rektorin Frau Helga Kohlgrüber. Aus zwei Schulen ist eine Schule entstanden mit zwei Standorten, einem Hauptstandort (KGS St. Antonius) und einem Teilstandort (KGS Wipperfeld). Nach § 83 Schulgesetz NRW hat ein neu gebildeter Grundschulverbund fünf Jahre Zeit, eine einheitliche Schulorganisation umzusetzen:

  • konzeptionell-pädagogische Zusammenführung (z. B. für die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler)
  • arbeitsstrukturelle Zusammenführung der Kollegien
  • Zusammenführung der Schüler- und Lehrerverwaltung
  • Zusammenführung der personellen Ressourcen durch Schulamt und Bezirksregierung
  • eine Schulleiterin, eine stellvertretende Schulleiterin


Es ist beabsichtigt, so viel Selbstständigkeit wie möglich und so viel einheitliche Organisation der beiden Schulen wie nötig zu gewährleisten, um die Identität beider Schulen zu erhalten.