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Gewaltprävention - Streit-Schlichter-Konzept

Gewaltprävention - Streit-Schlichter-Konzept

 

Aufgrund der geringen Schülerzahl an unserer Schule und des familiären Zusammenlebens entstehen an unserer Schule selten gravierende Konfliktsituationen, bei denen ein Streitschlichter von Nöten ist.

Unser Konzept der Streitschlichtung basiert daher auf der präventiven Ebene, also der Förderung der Sozialkompetenz für alle Schülerinnen und Schüler. Die Kinder sollen Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit in diesem Bereich erlangen, so dass sie im Klassenverband in fest ritualisierten Erzählrunden dafür sensibilisiert werden, Konflikte zu verbalisieren.

Als Rahmen und Grundlage dieser Arbeitsmethode dienen zum einen die Klassenverträge. Sie enthalten kindgerecht formulierte Regeln für den täglichen Schulablauf, welche mit den Kindern zusammen erarbeitet wurden und auf den Regeln der Schulordnung basieren.

Zum anderen findet am Ende der Schulwoche eine fest ritualisierte Reflexionsphase mit den Kindern statt. Dabei wird die Schulwoche auf den Unterricht und auf Streitigkeiten hin durchleuchtet.

Auch bei den besten Streit-Schlichter-Konzepten ist eine Regelung ohne Lehrkraft eher die Ausnahme. Daher wollen wir die Schülerinnen und Schüler mit unserem Konzept der Streitschlichtung soweit zur Eigenverantwortlichkeit erziehen, dass der Lehrer bei Streitsituationen nur noch den Part des Gesprächsmoderators einnehmen muss. Dabei muss oft nur noch auf die im Klassenvertrag erarbeiteten Regeln hingewiesen werden.

 

 

Was bedeutet Schulverbund?

Mit Wirkung zum Beginn des neuen Schuljahres 2016/17 bilden die KGS St. Antonius Wipperfürth und die KGS Wipperfeld den Städt. Kath. Grundschulverbund St. Antonius unter der Leitung der Rektorin Frau Helga Kohlgrüber. Aus zwei Schulen ist eine Schule entstanden mit zwei Standorten, einem Hauptstandort (KGS St. Antonius) und einem Teilstandort (KGS Wipperfeld). Nach § 83 Schulgesetz NRW hat ein neu gebildeter Grundschulverbund fünf Jahre Zeit, eine einheitliche Schulorganisation umzusetzen:

  • konzeptionell-pädagogische Zusammenführung (z. B. für die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler)
  • arbeitsstrukturelle Zusammenführung der Kollegien
  • Zusammenführung der Schüler- und Lehrerverwaltung
  • Zusammenführung der personellen Ressourcen durch Schulamt und Bezirksregierung
  • eine Schulleiterin, eine stellvertretende Schulleiterin


Es ist beabsichtigt, so viel Selbstständigkeit wie möglich und so viel einheitliche Organisation der beiden Schulen wie nötig zu gewährleisten, um die Identität beider Schulen zu erhalten.